Robe a la Francaise

Ich hoffe, Ihr hattet alle ein schönes Osterfest. Meines war sehr schön, nur leider bin ich seit Montag mächtig erkältet und habe Bettruhe. Hat aber auch sein gutes, so habe ich mal wieder Zeit fürs Blog und kann Euch Neues vom Kleid berichten.

Ich bin endlich weiter gekommen mit meiner Robe a la Française und hab einige Fotos vom Fortschritt gemacht. Langsam mausert es sich zu einer echten Rokoko-Robe. Am Anfang noch am Zweifeln, bin ich echt froh, dass es dann doch so gut geklappt hat. Bis zum fertigen Kleid ist zwar noch einiges zu tun, aber das Grundgerüst steht! =) Auf der Suche nach einem Stoff für den Stecker und dem vorderen Teil im Unterrock (Jupe) bin ich nun auch endlich fündig geworden. Natürlich nicht in Deutschland, daher wird es wohl eine Weile dauern bis er hier eintrifft. Ich hoffe aber, dass es nicht zu lange wird, denn er soll ja in den Besatz mit einfließen, der noch angefertigt werden muss. Das heißt unzählige Meter Rüschen anfertigen, Borte aufnähen usw. Eine ordentliche Spitze für die Ärmel soll auch noch her, mit der jetzigen Umsetzung bin ich nicht wirklich zufrieden. Mehrfach wurde auch schon nach dem Schnitt gefragt, welchen ich denn für das Kleid verwendet habe. Hatte ich völlig vergessen zu erwähnen. Ich habe den Schnitt von Nehelenia Patterns – basierend auf Originalen aus dem Metropolitan Museum of Art

Foto 2

Zuschnitt

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Ärmelvolants mit dünnem Stoff gefüttert

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Ärmel links mit gefütterten Volants, rechts der Probe-Ärmel, offenkantig mit Zackenschere ausgeschnitten (nicht schön)

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Watteaufalten mit Besatz abgedeckt und Maschine genäht (Eigentlich sollte da eine Handnaht sein, stört mich aber nicht wirklich.)

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Die Ärmel etwas verändert und ohne Falten genäht, gefällt mir so besser.

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Beim Futter habe ich auf Ösen verzichtet und stattdessen Schlaufen genäht. Lässt sich genauso gut schnüren und wird später durch den Stecker verdeckt.

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die Seitenfalten – von innen gelegt und mit Handstichen am Manteau und Futter festgenäht

Innenansicht, Falten legen – 
Die Seitennaht vom Rockteil auf die Naht vom Oberteil legen. So entsteht eine große Falte. Eine Hälfte umklappen und in etwa gleich große Falten legen. Mit der anderen Seite genauso vorgehen.

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Die Länge angepasst und die Blende vorerst gesteckt, wird später mit Besatz (Rüschen) benäht.

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Die Watteaufalten müssen noch mehr eingebügelt werden. Der Stoff ist etwas sperrig, daher springen sie stark auf. Wenn sie sich nicht bezwingen lassen, werde ich sie mit Handstichen fixieren müssen. Die Schleppe werde ich wohl auch im unteren Teil abfüttern müssen, da sich die Stickerei auf rauem Boden sicher auflöst.

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Bändchen und Schleife am Ärmel nur gesteckt, die werde ich eventuell auch noch verändern oder ggf. aus dem Stoff für den Stecker fertigen.  Und Perlen sollen eigentlich auch noch dran und, und, und …

Habt Ihr vielleicht auch grad ähnliche Projekte am laufen, dann schreibt mir doch, ich freue mich über Eure Post!

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