Frau Holle hat doch einen Knall

Alles liegt brach! Triefende Nasen, so viele kranke Menschen, Nässe, so kalt und grau. Frühling wo bleibst du nur? Ich mag ihn nicht mehr sehen, diesen dunklen, ollen Winter.  Auch wenn es noch so schön aussieht – Frau Holle, es reicht!

Sorry, aber das mußte mal gesagt werden. ;)

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Alles liegt brach …
Wenigstens die Kinder haben ihren Spaß.

 

Frühlingsblumen derzeit nur in künstlich :(

 

Venezianischer Maskenball

Der große Tag – Venezianischer Maskenball!

„Aufbrezeln“ war die Devise, schließlich geht man ja nicht jeden Tag zu einem Venezianischen Maskenball. Musik an, Haare eindrehen, Make up machen (für diesen Tag darf es auch mal Camouflage sein ;-), notwendige Utensilien für den Abend zurechtlegen, ach ja und natürlich alles handlich verstauen. Verstauen … wohin? Verdammt ich hatte alles, nur keine Handtasche. Natürlich fand sich so auf die Schnelle nichts Passendes. Aber ein bisschen Zeit war noch, also nochmal ran an die Nähmaschine. Und so entstand aus dem Reststoff vom Kleid und ein wenig Fleece ein einfaches aber durchaus passables Täschchen.

Endlich angekleidet (Ich hätte glatt zwei Zofen zum Ankleiden des Kleides gebrauchen können. ;-) ging es nun los. Natürlich wurden wir bis zum Schloss chauffiert. Ein wenig Aschenputtel Feeling kam auf, als wir das Schlossgelände betraten. Der Weg und das Schloss waren frisch eingeschneit, die hell erleuchteten Fenster des Schlosses, ein Kleid mit Schleppe und schnellen Schrittes, weil schon viel zu spät. Einen Schuh verlor ich schon zuvor in unserem Hausflur … ;) (Da fehlte eigentlich nur noch der Schimmel inklusive Prinz.)

Angekommen und kurz durchgeatmet, Maske auf und rein ins „Getümmel“! Erste Hürde war die lange Schlosstreppe. Kleid raffen, Handtasche und Kameraausrüstung, Fächer zur linken und Begrüßungssekt zur rechten, brachte ich mich auf halsbrecherische Art in die obere Etage. Beäugt von neugierigen Blicken, wie ich es wohl schaffen würde, mit all meinem „Gerümpel“ (wie es meine Freundin liebevoll nannte) die Treppe zu meistern. :) Oben angekommen befand sich die illustre Gesellschaft, paarweise in der Mitte des Festsaals aufgestellt.

Keine Musik? Aha, der Zeremonienmeister erklärte die Höfischen Tänze. Ich flüchtete mich in eine Ecke, um mich zu sammeln und beobachtete dann erst einmal aus sicherer Entfernung: Paar 1, 3 und 5 tauscht mit Paar 2, 4 und 6 – und links drehen und knicks, drehen um sich selbst oder so ähnlich … Das war mir zu viel, wo war das Handbuch?

Höfisch tanzen OK, aber ohne mich! Erledigt. Und Musik bitte! Ich wollte lieber Fotos machen. Wobei ich sagen muß, das die meisten offensichtlich sehr schnell Tanzschritte lernten oder es einfach schon konnten, und die erste Runde Höfischer Tanz recht gut aussah. Danach war „Hofpause“, in der Zeit spielte der Dj Salsa, Cha,Cha und Tangoklänge. Paartanz, hmm wir waren ja nur Mädels, also nix mit tanzen. So nutzten wie die Zeit zum wandeln durchs Schloss und fotografierten uns gegenseitig in – nun ja – wilden Posen. Mein Kleid hat sich gut benommen und ich habe mich ausgesprochen wohl gefühlt. Sicher werde ich es demnächst noch einmal ausführen, zur Schlössernacht oder zum nächsten Rokokofest!

(was bisher geschah: „Ich näh mir ein Ballkleid in zehn Tagen …“)

Einschulung 2013

Der große Tag: die Einschulung. Noch ist es eine Weile hin, aber ich nehme natürlich auch schon jetzt gern wieder Bestellungen für einzigartige Schultüten aus Stoff oder auch Papier entgegen.

Jede Schultüte ist ein Unikat und aus Stoff, extra cool. Ob mit Namen, Blumen oder Tier-Applikationen benäht. Ein Blickfang schlechthin und natürlich waschbar.

So bleibt der heißgeliebte und wichigste Gegenstand der Einschulung noch lange erhalten und kann bespielt, bekuschelt und bestaunt werden. Nach dem großen Tag wird der Papprohling entfernt und durch ein Kissen ersetzt, dann wieder zubinden und fertig für die Couch, fürs Bett oder, oder, oder.

Natürlich fertige ich auch weitere Nettigkeiten rund um die Einschulung an, unter anderem:

  • Shirts mit dem Namen des Kindes,
  • Geschenke wie Kissen, Taschen, Mäppchen, Tischdeko usw.

 

Kissen-Inlett für die Schultüte

 

Eulenkissenbezug und Kissen

 

 

weitere  Anregungen:

Ich näh‘ mir ein Ballkleid in zehn Tagen

Vor ein paar Monaten hatte ich vom Maskenball im Schloss Friedrichsfelde gelesen und wollte unbedingt dorthin, zumal ich noch nie auf einem Maskenball war. Irgendwie hatte ich dann aber doch keine Energie, und ich hatte mich nicht weiter damit beschäftigt, aber ein paar Freundinnen hatten schon Karten bestellt und wollten mich zum Mitkommen überreden. Naja – und nach langem hin und her wollte ich dann eben doch mit zum Ball. Aber ich wollte dafür ein neues Kleid – und zwar ein Ballkleid, und ich wußte auch schon welches: mein einstiges Traumkleid, das von Mina Murray aus Coppolas Dracula. Es waren noch 14 Tage bis zum Ball – nicht wirklich viel Zeit. Aber ich war wie besessen von dem Kleid. Ich musste es unbedingt nähen!

Ohne Schnitt und ohne groß nachzudenken, ob ich das denn überhaupt schaffen würde, befand ich mich auch schon im geliebten Stoffparadies. Der rote Taftstoff leuchtete mir schon von weitem entgegen.=) Noch ein paar Meter Bordeaux farbener Stoff für die Tournüre und ab nach Hause. Anfangs nur abends und nachts nähend, konnte ich die Urlaubswoche dann zum Fertigstellen des Kleides nutzen.

Einen Abend vor dem Ball ist es fertig geworden, puh! =)

Ballkleid

die „technischen Daten“

  • 18 qm roter taftähnlicher, schwerer Stoff
  • 5 m Taft für die Tournüre
  • Das Kleid ist fünfteilig.
  • Bestehend aus Oberteil, Rock, Schärpe vorn, Schleppe und das Tropfengebilde. Untendrunter die Tournüre,  im oberen Teil der Rüsche mit Füllwatte gepolstert.
  • Auf Grund des hohen Gewichtes hab ich zusätzlich noch ein Cul de Paris Po-Kissen (frz.Pariser Hintern) genäht um dem ganzen einfach mehr Stand zu geben.
  • Etwa 300 (!) Tropfenförmige Gebilde (Blutstropfen?) geschnitten, gefaltet und genäht

Fazit:

Irre, aber toll!

(Hier geht’s weiter: „Venezianischer Maskenball“ )

Sorgenfresser und Kuschelmonster

Entwurf

Gestern bat mich meine Tochter, Ihr einen Sorgenfresser zu nähen.

ich: Bitte was?“

Tochter: Na so ein Kuschelmonster mit Tasche, wo man die Sorgen verstauen kann, die dann gefressen werden und verschwinden.

Eine genaue Vorstellung und sogar einen Entwurf hatte Sie auch gleich dabei, aha!

Sorgen hatte ich erst mal und fragte, ob sie so große Sorgen hätte und ich Ihr vielleicht helfen könnte. Nach langem Anstummen kam Sie dann raus mit der „Sorge“ die sich als Lapalie herausstellte. Ok, geklärt, puh! =) Den Sorgenfresser wollte Sie natürlich trotzdem.

Und so sieht er aus:

Design und Entwurf by Tochter D, Umsetzung by Mama! ;)